Erdarbeiten

Aus Bauherrenwiki
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Bei einem Hausbau fallen nicht zu unterschätzende Erdarbeiten an. Diese sind oft nicht im schlüsselfertigen Bauvertrag enthalten, sondern müssen vom Bauherren organisiert und bezahlt werden. Sehr wichtig ist dabei die Terminkoordination: was soll wann gemacht werden, und was passiert, wenn die Voraussetzungen zum geplanten Termin von einer Seite nicht erfüllt werden konnten. Das ist möglichst vorab zu definieren. Ansonsten bricht wegen dem Umfang und der Verflechtung der Gewerke möglicherweise ein Chaos aus.

Folgende Erdarbeiten fallen regelmäßig an:

  • Mutterboden vom Bauplatz verschieben
  • Mutterboden einlagern (wenn genug Platz an der Baustelle verfügbar) oder entsorgen
  • Aushub der Baugrube
  • Erdaushub einlagern oder entsorgen
  • Arbeiten an der Gründungsebene (Aufschüttung, Bodenaustausch, Verdichten unter den Fundamenten)
  • Befestigung der Böschungen gegen Absacken
  • Bodenaustausch, falls Erdaushub nicht als Verfüllmaterial genutzt werden kann
  • Verfüllen der Baugrube
  • Schichtweise Verdichten
  • Geländeausgleich
  • Bei Hanglage: weitere Arbeiten zu Hangsicherung, Terrassierung etc.

Der Umfang der Erdarbeiten ist sehr stark von den Empfehlungen im Bodengutachten abhängig.